365 Tage – Halbzeit

Header.jpgAls ich vor einem halben Jahr mit meinem 365 Tage Projekt begann, gaben ich und meine Freundin Tipps ab wie lang ich wohl durchhalten werde. Ihr Tipp waren 7 Tage und damit war Sie weitaus optimistischer wie ich, denn ich gab mir lediglich 3. Nun sind 183 Tage vergangen an denen ich es tatsächlich geschafft habe, jeden Tag ein Foto zu machen.

War das leicht? Mitnichten!

Um ehrlich zu sein, ist das Projekt harte Arbeit und es fällt nicht immer leicht das Fotografieren in den Alltag einzubauen. Oftmals ist man auch einfach nicht in der richtigen Stimmung. Doch das war mir, auch durch die vielen Berichte der Fotografen die sich schon lange vor mir an so ein Projekt wagten, bewusst. Alle hatten immer wieder mal einen Durchhänger und nicht so tolle Bilder. Dran blieben allerdings die meisten von Ihnen und man muss auch nicht genauer hinschauen um zu erkennen, welch großen Fortschritt Sie innerhalb des Jahres machten. Allen Motivationseinbrüchen und schlechten Bildern zum trotz, stell ich ebenfalls bereits Fortschritte bei mir fest. Allerdings weniger bei der Qualität der Fotos, sondern viel mehr bei dem Prozess des Fotografierens an sich. Ich schaue mittlerweile viel bewusster und sehe dadurch viel mehr Motive. Die Bilder entstehen bei mir oft schon vor dem Auslösen im Kopf, wodurch sich der Ausschuss schon deutlich verringerte. Zudem fotografiere ich langsamer. Meine Fujifilm X Pro 1 nebst Fujinon 35mm 1.4, leisten mir bei dieser Entschleunigung hervorragende Dienste. Viele jammern über den langsamen Autofokus, für den ich mich ganz bewusst entschieden habe. Mittlerweile habe ich sogar damit begonnen gänzlich manuell zu fokussieren, um noch näher und direkter am Prozess beteiligt zu sein. Daher spiele ich sogar mit dem Gedanken, mir zusätzlich eine alte analoge Spiegelreflex Kamera wie die Nikon FM2 zuzulegen.

An vielen Tagen habe ich deutlich mehr als ein, für mich zufriedenstellendes, Bild eingefangen. Ich denke damit hätte ich recht locker die schwächeren Tage überdecken können. Doch so funktioniert das Projekt nun einmal nicht. Zeigen möchte ich euch diese allerdings trotzdem.

Den Gipfel des Berges habe ich nun, gewissermaßen, erreicht. Jetzt muss ich nur noch unbeschadet hinunter kommen!

„365 Tage – Halbzeit“ weiterlesen

Grüne Stadt

headerBeton, Asphalt, Feinstaub in der Luft, hohe Mauern und Grau wohin man schaut. Deutsche Verstädterung in Groß und Klein. Doch es gibt sie noch, diese grünen Oasen. Auch abseits der Parks und Stadtwälder, lässt sich die Natur inmitten der Innenstädte finden. Und das manchmal, scheinbar in völligem Einklang.

„Grüne Stadt“ weiterlesen

Das Lausitzer Seenland

Header.jpgWer das Glück hat am Wasser zu wohnen, dem bieten sich unzählige Möglichkeiten und Motive zum Fotografieren. Natürlich fällt das Meer in eine ganz andere Kategorie als ein See oder ein kleiner Tümpel. Doch oftmals sind es die kleinen Dinge die den Unterschied ausmachen.

Das Herzstück des, in der Entstehung befindlichen, Lausitzer Seelandes ist mit Sicherheit der Senftenberger See. Nach der endgültigen Flutung des Braunkohle-Tagebau Niemtsch in den 70er Jahren wurde der See in kürzester Zeit zu einem beliebten Naherholungsgebiet. In den 2000er wurden die Flutung der umliegenden ehemaligen Braunkohle-Tagebaue und deren Verbindung durch Kanäle beschlossen um Europas größte künstliche Wasserlandschaft entstehen zu lassen. Der Flutungsprozess soll im Jahr 2018 abgeschlossen sein, doch schon heute sind viele Seen und Kanäle für den Tourismus freigegeben.

Leben wo Andere Urlaub machen.

„Das Lausitzer Seenland“ weiterlesen