Ein langer Weg zurück

Header.jpgAls ich im Jahr 2008 angefangen habe mich immer stärker für die Fotografie zu interessieren, wusste ich nicht wohin sie mich führen würde. Dass es ein teurer Spaß wird, dagegen war ich mir allerdings sicher. Nun blicke ich zurück und stelle fest, dass ich gewissermaßen wieder da angekommen bin wo ich vor 9 Jahren meine Reise begann.

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Vorboten

Header.jpgJedes Jahr freue ich mich riesig über die ersten Frühblüher. Sie läuten für mich nicht nur den Frühling ein, sondern ebenfalls meine Fotosaison. Die kalte Jahreszeit überspringe ich in den meisten Fällen, außer ich bin wirklich mal im Winterurlaub oder besuche, wie in diesem Jahr, den „Sommer“ weiter südlich. Es ist nicht so, dass es im Winter nichts von Interesse oder Schönheit zu entdecken gibt. Viel mehr liegt es wahrscheinlich an meinem Faible für ästhetische Farben.

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Barcelona im Januar

headerAls wir vor hatten im Januar ein Kurztrip nach Barcelona zu machen, waren wir, auf Grund des Winters, Anfangs etwas skeptisch. Würde es trotzdem Spaß machen die Stadt zu erkunden?

Die Temperaturen lagen zwischen 12°C und 15°C und jeden Tag gab es Sonne satt. Hin und wieder wehte eine kühlere Brise über das Mittelmeer. Im großen und Ganzen kann man sagen, dass wir Glück mit dem Wetter hatten. Vor allem wenn man bedenkt, dass es zur selben Zeit auf den Balearen 10cm Neuschnee gab.

In alt bekannter Manier erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust, besuchten ein Spiel vom FC Barcelona und genossen einfach die Sonne. Die Gassen von Barri Gòtic waren angenehm gefüllt. Fast könnte man meinen „verlassen“, doch hin und wieder traf man dann doch auf eine kleine Gruppe Touristen. Im Winter lässt sich so ein kleiner Eindruck davon gewinnen, wie die Einheimischen abseits der Touristenströme im Sommer leben.

Ja, es hat großen Spaß gemacht!

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Irlands wilder Westen

Header.jpgAls wir mit meiner Freundin unseren Urlaub in Irland planten ging es uns beiden weniger darum alle Sehenswürdigkeiten des Landes abzuklappern und möglichst viel zu sehen. Wir wollten einfach eine gute Zeit auf der Insel verbringen, uns treiben lassen und mal vom Alltag abschalten.

Die wilde ungezähmte Atlantikküste, mit ihren malerischen Landschaften und verschlafenen Örtchen, war für dieses Unterfangen wie geschaffen. Das raue Klima machte uns Anfangs zwar etwas zu schaffen, doch die Gelassenheit mit der die Einheimischen das Wetter hinnahmen übertrug sich nach ein paar Tagen auch auf uns.

Kobolde haben wir allerdings keine gesehen, was aber nicht zwingend bedeutet dass es keine gibt!

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Halbinsel Howth Head

Header.jpgAls ich mit meiner Freundin die grüne Insel Irland bereiste, stand natürlich ein Besuch der Hauptstadt Dublin auf dem Plan. Wir verweilten dort für 2 Tage. Am ersten Tag unternahmen wir eine ausgiebige Erkundungstour durch die Innenstadt. Daher suchten wir am zweiten Tag etwas mehr Ruhe und Entspannung. Diese fanden wir schließlich eher zufällig auf der Halbinsel Howth Head.

Die Halbinsel Howth Head befindet sich nordöstlich von Dublin und bildet die nördliche natürliche Grenze der Dublin Bay. Sie ist ein ideales Ziel für Alle, die für ein paar Stunden dem hektischen Stadttreiben entkommen wollen. Die Busfahrt aus der Stadt bis zur gleichnamigen Stadt Howth dauerte weit weniger als eine Stunde. Wir verließen den Bus allerdings erst an der Endstation. Von der letzten Haltestelle aus gibt es einen kleinen Wanderpfad bis hin zurück zum Hafen von Howth. Der Weg führte uns dabei direkt oberhalb der Klippen entlang der Steilküste. Wir genossen das schöne Wetter, die Aussicht und die Ruhe. Als wir auf halber Stecke den Baily Leuchtturm passierten, zog auf einmal dichter Nebel auf. Das Wetter wurde allgemein etwas rauer, was unsere kleine Tour allerdings noch stimmiger werden ließ. Von nun an war aber auch besondere Vorsicht geboten, da nahezu der gesamte Pfad ohne Absperrungen und Zäune auskam. Lediglich ein paar spärlich verteilte Schilder warnten vor der Gefahr, die Klippen hinunter zu stürzen. Durchgefroren und etwas entkräftet kamen wir schließlich am Hafen an und freuten uns über einen kleinen Brownie und eine wärmende Tasse Tee.

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365 Tage – Halbzeit

Header.jpgAls ich vor einem halben Jahr mit meinem 365 Tage Projekt begann, gaben ich und meine Freundin Tipps ab wie lang ich wohl durchhalten werde. Ihr Tipp waren 7 Tage und damit war Sie weitaus optimistischer wie ich, denn ich gab mir lediglich 3. Nun sind 183 Tage vergangen an denen ich es tatsächlich geschafft habe, jeden Tag ein Foto zu machen.

War das leicht? Mitnichten!

Um ehrlich zu sein, ist das Projekt harte Arbeit und es fällt nicht immer leicht das Fotografieren in den Alltag einzubauen. Oftmals ist man auch einfach nicht in der richtigen Stimmung. Doch das war mir, auch durch die vielen Berichte der Fotografen die sich schon lange vor mir an so ein Projekt wagten, bewusst. Alle hatten immer wieder mal einen Durchhänger und nicht so tolle Bilder. Dran blieben allerdings die meisten von Ihnen und man muss auch nicht genauer hinschauen um zu erkennen, welch großen Fortschritt Sie innerhalb des Jahres machten. Allen Motivationseinbrüchen und schlechten Bildern zum trotz, stell ich ebenfalls bereits Fortschritte bei mir fest. Allerdings weniger bei der Qualität der Fotos, sondern viel mehr bei dem Prozess des Fotografierens an sich. Ich schaue mittlerweile viel bewusster und sehe dadurch viel mehr Motive. Die Bilder entstehen bei mir oft schon vor dem Auslösen im Kopf, wodurch sich der Ausschuss schon deutlich verringerte. Zudem fotografiere ich langsamer. Meine Fujifilm X Pro 1 nebst Fujinon 35mm 1.4, leisten mir bei dieser Entschleunigung hervorragende Dienste. Viele jammern über den langsamen Autofokus, für den ich mich ganz bewusst entschieden habe. Mittlerweile habe ich sogar damit begonnen gänzlich manuell zu fokussieren, um noch näher und direkter am Prozess beteiligt zu sein. Daher spiele ich sogar mit dem Gedanken, mir zusätzlich eine alte analoge Spiegelreflex Kamera wie die Nikon FM2 zuzulegen.

An vielen Tagen habe ich deutlich mehr als ein, für mich zufriedenstellendes, Bild eingefangen. Ich denke damit hätte ich recht locker die schwächeren Tage überdecken können. Doch so funktioniert das Projekt nun einmal nicht. Zeigen möchte ich euch diese allerdings trotzdem.

Den Gipfel des Berges habe ich nun, gewissermaßen, erreicht. Jetzt muss ich nur noch unbeschadet hinunter kommen!

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